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Was is'n das für'n Landy?

Land Rover Fahrer grüßen sich.

Kommt einem etwas Landyförmiges entgegen, hebt man die Hand und lächelt.

Soweit so gut. Von der Serie bis zum Defender Td4 sind die ja auch gut zu erkennen (runde Lichter, Kastenform, Kühlergrill), passt! Dafür muss man Landylogie nicht studiert haben. 

Doof wird es jetzt natürlich, wenn man bei seinem Lieblingsteilehändler steht und ein anderer Landyfahrer mit seinem fahrenden Brotkasten kommt.

Gut: Runde Scheinwerfer, zwei Lampen daneben übereinander und der typische Grill. Sollte ein Defender sein! Aber was für einer?

 

Der Defender und seine Vorfahren wurden von 1948-2016 gebaut und man kann wirklich nicht alle kennen. Es gibt unzählige Unterarten und Sonderlinge, aber die Erkennungsmerkmale der drei häufigsten (weil jüngsten) Defender will ich euch hier mal vorstellen: Defender 300Tdi, Td5 und Td4



Defender 300Tdi:

Wenn er nicht gerade mit dem TDI-Aufkleber an dem Kotflügel rumfährt, kann man ihn daran erkennen, dass er an den Scheinwerfereinfassungen keine Rillen/Kiemen hat. Diese haben nur die späteren Modelle, da sich dahinter die beiden Hupen verstecken. Desweiteren hat er eine flache Motorhaube und Lüftungsklappen unter der Frontscheibe. Von hinten hat er eine Hecktraverse ohne Loch rechts. Die Nebelschlussleuchte und der Rückfahrscheinwerfer sind noch eckig und die 3. Bremsleuchte gibt es nur in den letzten 2 Produktionsjahren. 

 

Spickzettel

  • Keine Kiemen an den Scheinwerfereinfassungen

  • Flache Motorhaube

  • Lüftungsklappen unter der Frontscheibe

  • Hecktraverse ohne Loch

  • Eckige Leuchten 






Defender Td5:

Wenn kein Td5 Aufkleber an dem Kotflügel, dann hat er als erster Defender die Kiemen an den Scheinwerfereinfassungen, als letztes Modell die flache Motorhaube und auch als letztes Modell die Lüftungsklappen unter der Frontscheibe. Von hinten hat er genau wie der Td4 die neue Hecktraverse mit dem Loch, anfangs noch die eckigen und später die runden Nebelschlussleuchten und den runden Rückfahrscheinwerfer. Eine 3. Bremsleuchte ziert das Heckklappenfenster von Anfang an.

 

Spickzettel:

  • Kiemen an den Scheinwerfereinfassungen

  • Flache Motorhaube

  • Lüftungsklappen unter der Frontscheibe

  • Hecktraverse mit Loch

  • Eckige Leuchten, später runde Leuchten



Defender Td4:

Abgesehen von den Aufklebern hat der Td4 die Kiemen an den Einfassungen und vor allem als absolutes Alleinstellungsmerkmal die Hutze auf der Motorhaube. Diese war nötig, da sonst der neue Fordmotor nicht gepasst hätte. Die Lüftungsklappen unter der Frontscheibe sind nur noch angedeutet. Von hinten lässt sich ein Td5 und ein Td4 nicht auf Anhieb unterscheiden. Beide haben die runden Leuchten, die 3. Bremsleuchte und das Loch in der Traverse. 

Einzig der argusaugige Landyologe sieht bei der Hecktür den kleinen, aber feinen Unterschied zu den Vorgängern:

Die Hecktür vom Td4 ist aus Stahlblech und die Scheibe wird eingezogen; dadurch ist der Überhang zwischen Heckscheibe und Türhaut fast eben und nicht wie bei den Vorgängern (bei denen die Heckscheibe von hinten eingebaut wird) eingelassen.

Leider haben auch die Td5 ab 2002 diese Hecktür und damit lassen sich ein Td4 und Td5 (ab 2002) von hinten nicht unterscheiden.

 

Spickzettel:

  • Kiemen an den Scheinwerfereinfassungen

  • Hutze auf der Motorhaube

  • Keine Lüftungsklappen unter der Frontscheibe

  • Hecktraverse mit Loch

  • Runde Leuchten

 

 

Aber ein Landy wäre kein Landy wenn es nicht auch noch völlig verrückte Sonderlinge gäbe. Gerade bei den 90er Defender wurden während der Baureihenübergänge eigenartigste Zwitter gebaut. So gibt es z.B. Defender 300Tdi mit Td5 Hecktraverse und auch schon Kunstofftank. 

 

Es wurde halt gerne mal verbaut was gerade da war.

 

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