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Meine Erfahrungen mit dem Defender



Die erste Begegnung mit dem Defender.

 

Oder besser gesagt: wie alles anfing! 

Dafür muss ich zurück in die Kindheit. Vermutlich eine klassische Geschichte, wie bei so vielen. Da ich Jahrgang 83 bin, fehlt mir allerdings der Beweggrund, den Defender wegen der Fernsehserie Daktari zu bewundern. 

Mein erster Kontakt kam über Automagazine. Mein Vater hatte die Auto Bild abonniert. Für mich war das damals ein seriöses Medium, das in meiner Welt nichts mit der BILD zu tun hatte. Lange Zeit habe ich die beiden nicht einmal miteinander verbunden. 

Jedenfalls war dieses Magazin ein ständiger Begleiter. Ich war immer auf der Suche nach Bildern oder Artikeln, in 

denen Autos durch Wasser oder Schlamm fuhren.. am liebsten durch beides gleichzeitig. 


Etwas später kam bei uns noch ein weiteres Heft ins Haus: 


die Zeitschrift Off Road, das 4x4 Magazin für die Freiheit auf Rädern. Es gab vermutlich noch ein drittes Magazin, aber daran kann ich mich nicht mehr erinnern. Kein Wunder, wir sprechen hier von einem Jungen im Alter von vielleicht fünf bis acht Jahren. 

Zurück zur Off Road: Dort tauchte er irgendwann auf: der Defender. Mein Vater präsentierte ihn mir als das Offroad-Fahrzeug schlechthin. Und auch die Redaktion war begeistert. 

Es muss sich wohl um die letzten One Ten oder schon um die ersten Defender 200Tdi gehandelt haben. Welcher Motor darin arbeitete, war mir damals völlig egal. 

Mich faszinierte die Form, die freundliche Ausstrahlung und vor allem die Fähigkeit, durch einen Fluss fahren zu können. Wasser war sowieso mein Thema. Schon als Kind konnte ich keine Pfütze auslassen. Daran hat sich bis heute nichts geändert. 

Mein zweijähriger Sohn fordert das inzwischen auch schon ein. Faszinierend, was man als Vorbild so weitergibt. Aber das ist ein anderes Thema und gehört hier nicht hin. 


Weitere Begegnungen 


Wenn ich ganz ehrlich bin, war mein erstes Auto, für das ich schon als Kind gebrannt habe, ein anderes: 

ein Nissan Patrol in der langen Version. Weiß, versteht sich. Bei keiner Spazierroute durfte er fehlen. 

Und trotzdem setzte sich mit den Artikeln und den Erzählungen meines Vaters der Defender in meinem Kopf fest.. natürlich als das Nonplusultra. Die Form fand ich von Anfang an wunderschön. 

Oft ist es ja so, dass man ein Auto nur von vorne oder hinten mag. Beim Defender war das bei mir anders: egal aus welchem Blickwinkel, ich konnte einfach keinen Fehler im Design entdecken. Ich erinnere mich gut an meine ersten Begegnungen mit den echten Fahrzeugen. 

Der erste Defender, den ich bewusst sah, gehörte einem Fotografen. Damals war ich noch in der Ausbildung und ein eigenes Auto in weiter Ferne. Meine Vespa reichte mir völlig. 

Leider hatte der Fotograf keine große Lust, mir etwas über seinen Defender zu erzählen. Also tigerten meine Augen über das Auto und warfen noch einen Blick in den offenen Kofferraum. Spartanisch, aber geräumig. Und ganz sicher groß genug zum Schlafen. Das war nämlich von Anfang an ein kleiner Spleen von mir: zu überlegen, ob man in einem Auto schlafen könnte!? 

Die nächste Begegnung war sicher 10 Jahre später. Bei einem Lebensmittelgroßhandel auf dem Parkplatz. Ein 110er - ich denke rückblickend, dass es ein Td4 war - weil mir in völliger Unwissenheit und ohne das ich mich mit Details beschäftigt hätte, auffiel, dass das Armaturenbrett rund und modern wirkte. 

Mir gefiel das ganz gut, schließlich habe ich das über alle Generationen beim Ford Sierra beobachten können, wie der Rahmen um den Tacho immer "gefälliger" wurde. 

Spätestens da war klar: Irgendwann würde ich auch einen haben. 


Der Auslöser 


Ganz genau weiß ich, was schließlich den Ausschlag gab. Der Hausmeister meiner Grundschule fuhr ebenfalls einen Defender.

Und ich dachte mir damals in jugendlicher Überheblichkeit: „Wenn sogar der Hausmeister sich so ein Auto leisten kann, dann schaffe ich das auch!“ 

Und damit war der Moment gekommen. Ich weiß noch genau, wo ich stand, als ich die Entscheidung traf: Ich kaufe mir jetzt einen Defender! 


Wie es danach weiterging, erzähle ich im nächsten Teil dieser Serie. Bleiben Sie gespannt, was noch kommt!